ResiScan 2.1 - Readme
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Vielen Dank für Ihr Interesse an ResiScan!

ResiScan kann 30 Tage lang kostenlos getestet werden. Für die weitere Nutzung
wird eine gültige ResiScan-Lizenz benötigt. Die Lizenzierung erfolgt über die
Online-Registrierung der Anwendung, wie bei Scan2PDF.


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1. Installation von ResiScan
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ResiScan wird auch als Stickware in einer komprimierten ZIP-Datei ausgeliefert.
Eine klassische Installation über ein Setup ist dafür nicht erforderlich.

https://www.horland.de/download/ResiScan.zip

ZIP-Datei entpacken:
Entpacken Sie die heruntergeladene ZIP-Datei in ein beliebiges Verzeichnis
auf dem Datenträger oder auf einen USB-Stick.

Konfigurieren und registrieren Sie ResiScan anschließend in der Anwendung.
Für die Online-Registrierung und die Online-Lizenzprüfung wird eine
Internetverbindung benötigt.

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2. Konfigurationsmodul (ResiConfig.exe)
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Das Konfigurationsmodul dient zur Einrichtung und Verwaltung der
ResiScan-Umgebung. Hier legen Sie Unternehmensdaten, Transferattribute,
Ausgabetexte und die Einstellungen für die Signatur fest.

- ResiConfig.exe benötigt Schreibrechte im Konfigurationsverzeichnis.
- Falls erforderlich, passen Sie die Dateiberechtigungen an.
- Die Lizenzierung erfolgt über die Online-Registrierung der Anwendung.

Beispiel-Aufruf mit Parameter:
ResiConfig.exe "C:\Meine Daten"
-> Verwendet die Konfigurationsdateien Config.resi und Data.resi im
   angegebenen Verzeichnis und speichert Änderungen dort.

Ohne Parameter werden die Konfigurationsdateien im gleichen Verzeichnis
wie ResiConfig.exe verwendet und gespeichert.

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3. PDF-Viewer (PDFView.exe)
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Der PDF-Viewer kann unabhängig von ResiConfig.exe ausgeliefert werden.
Er dient zur visuellen Kontrolle, zur Eingabe manueller Angaben sowie zum
Erstellen, Signieren und Speichern des Dokuments mit Transfervermerk.

- Der Viewer benötigt keine Schreibrechte im Ausführungsverzeichnis.
- Zum Speichern eines Dokuments werden Schreibrechte im Zielverzeichnis
  benötigt.
- Die Lizenzierung erfolgt über die Online-Registrierung der Anwendung.

Beispiel-Aufruf mit Parameter:
PDFView.exe "C:\Meine Daten"
-> Öffnet die Konfigurationsdateien Config.resi und Data.resi aus dem
   angegebenen Verzeichnis.

Ohne Parameter werden die Konfigurationsdateien aus dem gleichen Verzeichnis
wie PDFView.exe geöffnet.

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4. Starten der Module
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- ResiConfig.exe -> Zum Erstellen oder Ändern von Konfigurationen.
- PDFView.exe    -> Zum Anzeigen und Prüfen von PDFs, Erfassen von
                    Transfervermerken und Erzeugen der Enddokumente.

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5. Einsatzbeispiele
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Beispiel für einen Client:
Benötigte Dateien auf dem Server-Share:
    \ICC
    DynaPDF.dll
    PDFView.exe

Aufruf von PDFView.exe über eine Verknüpfung:
PDFView.exe "\\Servershare\Resi\Rechnungsabteilung"
-> In \\Servershare\Resi\Rechnungsabteilung liegen die Konfigurationsdateien
   für diese Abteilung.

Die Online-Registrierung erfolgt für den jeweiligen Arbeitsplatz. Die
zulässige Anzahl der Arbeitsplätze richtet sich nach der erworbenen Lizenz.

Beispiel für einen Administrator:
Benötigte Dateien:
    ResiConfig.exe

Beispiel-Aufruf:
ResiConfig.exe "\\Servershare\Resi\Rechnungsabteilung"
-> Öffnet und speichert die Konfigurationsdateien direkt in diesem Verzeichnis.

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6. Zusammenarbeit mit Scan2PDF 10.1
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Scan2PDF 10.1 kann ein Scanprotokoll erzeugen und direkt in das gespeicherte
PDF einbetten. ResiScan 2.1 liest dieses Protokoll ein und übernimmt die
Scandaten in die dafür vorgesehenen Transferattribute.

Scan2PDF übernimmt das Scannen, die optionale Texterkennung (OCR), die
optionale PDF-Verkleinerung und die Erstellung des Scanprotokolls.
ResiScan übernimmt die visuelle Kontrolle, die Ergänzung manueller Angaben,
den Transfervermerk und die digitale Signatur.

Für diesen Ablauf werden Scan2PDF und ResiScan benötigt. Die Lizenzierung
erfolgt für beide Produkte über die jeweilige Online-Registrierung.

Einrichtung im Konfigurator:
1. Öffnen Sie die gewünschte Konfiguration mit ResiConfig.exe.
2. Fügen Sie das Attributset für Scan2PDF hinzu.
3. Legen Sie für jedes Attribut fest, ob es verwendet werden soll, ob eine
   Eingabe erforderlich ist und ob es in der Eingabemaske angezeigt wird.
4. Speichern Sie die Konfiguration.

"Index anzeigen" steuert die Anzeige in der Eingabemaske. Ein zum Verwenden
aktiviertes Attribut wird auch dann in den Transfervermerk übernommen,
wenn es in der Eingabemaske ausgeblendet ist.

Ablauf für ein Dokument:
1. Aktivieren Sie in Scan2PDF die ResiScan-Protokollierung.
2. Scannen Sie die Dokumente und speichern Sie das PDF. OCR und
   PDF-Verkleinerung können dabei optional verwendet werden.
3. Öffnen Sie das erzeugte PDF im ResiScan Viewer.
4. Die verfügbaren Scandaten werden zusammen mit den PDF-Daten, aktuellen
   Systemdaten und den Unternehmensvorgaben in die Transferattribute
   übernommen.
5. Prüfen Sie das Dokument visuell und ergänzen Sie die manuellen Angaben.
6. Erzeugen Sie das Enddokument mit Transfervermerk und digitaler Signatur.

Das Protokoll wird im PDF mitgeführt. Eine separate XML-Datei muss nicht
an ResiScan übergeben werden. Das PDF kann daher auch zu einem späteren
Zeitpunkt mit ResiScan weiterverarbeitet werden.

Beim Erzeugen des ResiScan-Enddokuments wird das eingebettete Scanprotokoll
durch den Transfervermerk ersetzt.

Inhalt des Scanprotokolls:
- Scansitzung und Scandurchläufe.
- Verfügbare Scannerinformationen, Scanzeitpunkt und Duplexmodus.
- Anzahl der erfassten Scanseiten und der entfernten Leerseiten.
- Zuordnung der PDF-Seiten zu den ursprünglichen Positionen in der
  Scansitzung, auch wenn ein Stapel auf mehrere PDFs verteilt wurde.
- Protokollierte Bildbearbeitungen an enthaltenen Scanseiten.
- Kennzeichnung von PDF-Seiten ohne belegte Scanherkunft, beispielsweise
  nach einem PDF-Import oder dem Einfügen über andere Bildquellen.

Die Mengenangaben unterscheiden die gesamte Scansitzung vom jeweiligen PDF.
Beispiel: 18 erfasste Scanseiten minus 8 entfernte Leerseiten ergeben
10 verbliebene Scanseiten. Enthält ein Teil-PDF davon 6 Seiten, lautet der
Wert "PDF-Seiten mit Scanherkunft" für dieses PDF 6.

Der Scanbericht besteht aus einzeln konfigurierbaren Attributen:
- Scanbericht Sitzung: Eindeutige Kennung der Scansitzung.
- Scanbericht Erfasst: Erfasste Seiten, Scandurchläufe und entfernte
  Leerseiten der gesamten Sitzung.
- Scanbericht PDF: Seitenzahl und Scanherkunft im aktuellen PDF.
- Scanbericht Seiten: Bei Teilübernahme die ursprünglichen Scanpositionen
  der enthaltenen Seiten; bei vollständiger Übernahme eine kurze Bestätigung.
- Scanbericht Bearbeitung: PDF-Seiten mit protokollierter Bildbearbeitung.
- Scanbericht Zusammenfassung: Zusammenfassung der Scanherkunft und
  gegebenenfalls die PDF-Seiten ohne belegte Scanherkunft.

Bei den ursprünglichen Scanpositionen werden später entfernte Leerseiten
mitgezählt. Angaben zu bearbeiteten Seiten oder Seiten ohne Scanherkunft
beziehen sich dagegen auf die Seitennummern des aktuellen PDFs.
Zusammenhängende Positionen werden als Bereiche dargestellt, z. B. [5..8].

Vorhandene PDFs können ebenfalls im ResiScan Viewer verarbeitet werden.
Scan2PDF-Scandaten werden übernommen, wenn ein passendes Scanprotokoll
im PDF enthalten ist.

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7. Interne und externe Parameter
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Die folgenden Variablen können in den konfigurierten Vorgaben und Texten
verwendet werden:

{Dateidatum}       Dateidatum der geöffneten PDF-Datei
{Dateiname}        Dateiname der geöffneten PDF-Datei
{Hostname}         PC-Name des Arbeitsplatzes, der den PDF-Viewer verwendet
{Now}              Aktuelles Datum und aktuelle Uhrzeit
{PDFPageCount}     Seitenanzahl der geöffneten PDF-Datei
{PDFProducer}      Producer-Metadatum der geöffneten PDF-Datei
{WindowsUser}      Angemeldeter Windows-Benutzer
{Eingabe}          Wert des Transferattributs, z. B. eine manuelle Eingabe
{Datum}            Aktuelles Datum
{Dateiänderungdatum} Änderungsdatum der geöffneten PDF-Datei
{WindowsUserFull}  Active Directory: vollständiger Benutzername
{PDFPixelFormat}   Visuelles Pixelformat der ersten PDF-Seite
{PDFApplication}   Application-Metadatum der geöffneten PDF-Datei
{VerfahrensUUID}   Eindeutige Kennung des Transferverfahrens
{UserFirstName}    Active Directory: Vorname des angemeldeten Benutzers
{UserLastName}     Active Directory: Nachname des angemeldeten Benutzers
{ParScanner}       Viewer-Parameter Scanner="Scannername"
{ParScannerApp}    Viewer-Parameter App="Scansoftware"

Startparameter für den Viewer:
- Erster Parameter: Verzeichnis der Konfigurationsdateien.
- Scanner="...": Scannername für die Variable {ParScanner}.
- App="...": Scansoftware für die Variable {ParScannerApp}.
- File="...": PDF-Datei, die geöffnet werden soll.
- AutoSave=1: Automatisch speichern, falls keine manuelle Eingabe
  erforderlich ist.

Der Viewer kann direkt von einer Scannersoftware gestartet werden,
um beispielsweise ein erzeugtes PDF zu übergeben.

Beispiel-Aufruf:
PDFView.exe "P:\Profile" Scanner="Epson WorkForce ES-580W" App="Horland Scan2PDF PRO" File="D:\Scanns\12345.pdf" AutoSave=1

Die Parameter Scanner und App können auch unabhängig von einem
eingebetteten Scan2PDF-Protokoll verwendet werden.

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8. Systemvoraussetzungen
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Betriebssystem     : Microsoft Windows ab Version 10
Dokumente          : PDF-Dateien
Internetverbindung : Für die Online-Registrierung und Online-Lizenzprüfung
Scan2PDF (optional): Ab Version 10.1 für die Scanprotokoll-Anbindung

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9. Online-Registrierung und Lizenzhinweise
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ResiScan verwendet die Online-Registrierung, wie Scan2PDF. Registrieren Sie
die Anwendung mit Ihrem gültigen ResiScan-Lizenzschlüssel. Die Aktivierung
erfolgt online für den jeweiligen Arbeitsplatz.

Die bisherige Bereitstellung einer Lizenzdatei im Programmverzeichnis
wird durch die Online-Registrierung ersetzt.

Die Nutzung und die zulässige Anzahl der Arbeitsplätze richten sich nach
der erworbenen ResiScan-Lizenz. Auch beim Start von einem USB-Stick oder
einem Server-Share muss der jeweilige Arbeitsplatz entsprechend
registriert sein.

Bitte lesen Sie die ausführlichen Lizenzbedingungen in der Datei:
ResiScan_Lizenzbestimmungen.rtf

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10. Wichtige Hinweise
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- Horland Software übernimmt keine Gewähr für die Anerkennung der mit ResiScan
  erstellten Dokumente durch Dritte (z. B. Behörden, Gerichte, Archive).
- Die Nutzung erfolgt auf eigenes Risiko.
- Eine Weitergabe der Software oder Lizenz ist nicht gestattet.
